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Philosophie

Starb Frankenstein mit einem Lächeln auf den Lippen?

Betrachtet man die Geschichte und die Fiktion, sticht einem Zwangsl?ufig ein zentrales Motiv ins Auge. Das des Vater-Mordes (wobei ich Vater hier im ?bertragenen Sinne sehe).
Von ?dipus, ?ber Frankenstein, bishin zu Smallville, Terminator, Matrix, den Borg, Obi-Wan-Kenobi und Darth-Vater (die Liste liesse sich endlos fortsetzen), t?tet der Sohn den Vater, der Sch?ler den Meister, ja allgemeiner das Gesch?pf seinen Sch?pfer, oder trachtet jenem zumindest nach dem Leben.
Die Konsequenzen f?r das Gesch?pf sind dabei unterschiedlich, oft weiht es sich damit selber dem Untergang, andererseits kann es wohl auch als konsequente letzte emanzipatorische (in seiner orginal Etymologie) gesehen werden.
Das Motiv spiegelt sich auch in der Wissenschaft wieder, D?rrenmatts Die Physiker dr?ckt den Paradoxen Gewissenskonflikt aus, wenn die eigene Sch?pfung zum f?r den Sch?pfer subjekt negativen Verwand wird. In ?hnliche Kerben schlagen die Terminator und Matrix triologien.
Was wird passieren wenn der Mensch es schafft eine k?nstliche Intelligenz zu entwickeln?
Ich w?rde sagen wenn sie intelligenter als der Mensch selbst wird, w?re sie vermutlich in der Lage die Menschheit zu vernichten, wenn nicht dann nicht.
Dies bringt mich zum Kernpunkt. Ist nicht das Mass in dem die eigene Sch?pfung einem gef?hrlich wird, auch das Mass f?r die Vollkommenheit dieser? Eine Art gelebte Evolution. Ist es nicht das Ziel jedes Sch?pfers, etwas zu schaffen was gr??er ist als er selbst? Ist nicht der Tot durch die eigene Sch?pfung die K?r des eigenen Schaffens?
Wenn man etwas gro?es geschaffen hat, lebt man doch selbst in der Sch?pfung weiter. An die meisten gro?en "Personen" der geschichte erinnert man sich doch nur wegen ihrer Werke, Ideen und Taten.
Wie oft h?rt man von Eltern den Satz "Mein Kind soll es einmal besser haben!"?
Kommen wir zum religi?sen Aspekt, der sich beim Thema Sch?pfung ja gerade zu aufdr?ngt. Wie schrieb schon Nietzsche "Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn get?tet". Wer k?nnte einen Gott t?ten, wenn nicht die Leute die an ihn glauben, seine Sch?pfung, durch beenden des Glaubens. Weil der Gott nur in seiner glaubenden Sch?pfung exisitiert. Diesen Gedankengang findet man sch?n in einer Anhalter-Passage verdeutlicht:

"Ich weigere mich, zu beweisen, dass ich existiere" sagt Gott, "Denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts."
"Aber," sagt der Mensch, "der Babelfisch ist doch eine unbewusste Offenbarung, nicht wahr? Er h?tte sich nicht zuf?llig entwickeln k?nnen. Er beweist, dass es dich gibt, und darum gibt es dich, deiner eigenen Argumentezufolge, nicht. Quod erat demonstrandum."
"Ach du lieber Gott" sagt Gott, "daran habe ich nicht gedacht" und l?ste sich prompt in ein Logikw?lkchen auf.
"Na, das war ja einfach" sagt der Mensch, und beweist, weil's gerade so sch?n war, dass Schwarz gleich Wei? ist und kommt wenig sp?ter auf einem Zebrastreifen ums Leben."

Trotz der augenscheinlichen komischen Ausrichtung des Textes findet man wieder das element, das der Mord am Sch?pfer auch f?r das Gesch?pf letztlich kein gutes Ende findet.
Letztlich schliesst sich der kreis wenn man bedenkt das die meisten Gesch?pfe irgendwann selbst zum Sch?pfer werden.
Betrachte ich meine Ausf?rhungen f?llt mir auch das ich mehr ? als ! benutzt habt, schliessen m?chte ich trotzdem mit einer weiteren letzten nicht rethorischen Frage:
"Kann es also etwas sch?neres geben als von der eigenen Kreatur einen Dolch in den R?cken gerammt zu bekommen?"
20.1.06 13:51


Agonie

Meine ?berraschungspl?ne sind weiter gereift.
Ich glaube zwar nicht das der Dubiose Shop es schafft bis Freitag zu liefern, aber ich bin ja geschenk genug.
Hab Sandra unter einem billigen Vorwand dazugebracht Freitag da zu bleiben. Ich kenn sogar ihrer Zimmernummer :-)

Hab jetzt auch die R?ckverbindungen rausgesucht.
Wies aussieht kann ich 3 Stunden da bleiben also bis 9 und muss dann wieder los.
12.10.05 09:46


Agonie (Ja schon wieder)

Wie im letzten Post angek?ndigt ist es wieder soweit
ich bin allein *schnief*

Ich spiele gerade ersthaft mit dem Gedanke Sandra am Freitag (unserem 2,5 Jahrestag) ?berraschend in Hagen zu besuchen.

Ich hab mir schon die Verbindung rausgesucht und einen stadtplan ausgedruckt wo das Bildungszentrum drauf ist.

Es gibt nur ein paar Probleme:

a) ich weiss nicht ob ihr bestelltes Geschenk bis Freitag ankommt
b) Es ist am arsch der Welt (2h fahrtzeit, dass heisst ich m?sste nach ein zwei stunden wieder weg)
c) Die verbindung ist so eng das ich keine Luft hab am D?sseldorfer HBF blumen zu kaufen und ich weiss nicht ob es am Hagener HBF einen Blumenladen gibt (Eigentlich ist sowas ja standard aber Hagen ist so assi)
d) es ist freitag mittag und ich brauch ein C-Ticket
e) wie schaff ich es das sie auch wirklich da ist und nicht irgendwas unternimmt.
f) ich hab keine Ahnung wie das geb?ude bewacht ist, sprich ob man sich da einfach anschleichen kann.
g) eigentlich hat ich geplannt f?r Samstag (ihre ankunft) was nettes vorzubereiten, wenn ich Freitag bis sp?t in die Nacht unterwegs bin w?rde das flachfallen
h) ich hoffe sie kommt nicht ins netz und liest das hier, dann w?re die ?berraschung eh vorbei


Falls jemand eine l?sung weiss, bitte als comment posten, danke!
11.10.05 15:48


115Volt äähh Meilen ähh µ-Meilen

Am Wochenende hab ich mit der Umrechnungsfunktion meines Handys rumexperimentiert, die mir bis Lee sie letztens entdeckte nie aufgefallen ist.
Dabei viel mir auf das mein Penis (erigiert) genau 0,000115 Meilen lang ist (auf 6 stellen nach dem Komma gerundet).
Damit hab ich nun endlich auch einen Internetnick der auf meine Schwanzgr??e anspielt und liege damit VOLL im Trend und das ohne meinen Namen wechseln zu m?ssen.
Man ich bin ja sowas von genial.
5.10.05 12:59


Warum Softwareentwicklung ein zum scheitern verurteiltes Unternehmen ist!

(Ja es ist mal wieder Zeit f?r einen Grundsatzpost)

Heute Morgen bin ich mal wieder Bahn gefahren und irgendwie ist das wie jeder Ort wo man dazu verdammt ist nichts anderes zu tun (z.B. die Badewanne) ein exellenter Ort zum nachdenken.
Ich fahr also und in "Vorfreude" auf ein gleich anstehendes Meeting zum Thema "Integration verschiedener Projektteile" habe ich mir Gedanken gemacht warum Softwareentwicklung immer so schrecklich schief l?uft.
Jeder der sich (sei es auch nur Laienhaft) damit besch?ftigt hat kennt die Zahlen:
80% der Softwareprojekte ?berziehen die geplante Zeit _UND_ das geplannte Buget um ?ber 100%.
F?r einen Aussenstehenden aus einer anderen Branche klingt das erstmal unglaublich (F?r mich auch).
Woran liegt das? In der Regel wird als einziger (und universeller Grund) fehlenden oder schlechte Plannung bzw. Planbarkeit und mangelnde Ist-Soll-Abgleichskontrollen angef?hrt. Dies ist sicher ein wichtiger Punkt und nahe dem Kern des Problems, aber ich glaube die (Haupt-)Ursache schlummert tiefer, sie liegt in den Charakteren die Zwangsl?ufig an so einem Projekt beteiligt sind.
Als ich angefangen habe professionell (also hauptberuflich) Software zu entwickeln, dachte ich mir ich w?re der gr??te und geilste, ich k?nnte alles und ich hoffte, dass die anderen mich nicht zu sehr bremsen w?rden.
Sehr schnell merkte ich, dass ich von Leuten umgeben war die zu einem sehr gro?en Anteil besser oder genau so gut waren wie ich (rein programmierfachlich). Ich glaube es ist ein Fluch und ein Segen, dass man es in dieser Branche zwangsl?ufig mit dem eher freakigen und intelligenten Teil der Gesellschaft (wie immer man das misst) zu tun hat. Hinzu kommt das es irgendwie kein Mittelmass zu geben scheint, es gibt keine mittelm?ssigen Programmieren, entweder man ist gut bis sehr gut, oder man ist ein Trottel des sich durch stupides Buzzwording durchmogelt. Diese explosive Mischungen aus Genies und totalen Trottel macht einen gro?en Teil der Misere aus.
Schauen wir uns mal zum Vergleich einen Bautrupp an (ich war nie in einem, kann also sein das ich jetzt Bl?dsinn erz?hle). Da gibt es in der Regel sowas wie einen Vorarbeiter, der auf Grund von Berufserfahrung oder Intelligenz oder was immer dazu wurde. Dieser Vorarbeiter hat ein Plan (und zwar Buchst?blich auf Papier) und einen Trupp von Bauarbeitern. Der Vorabeiter entscheidet wie der Plan am besten umzusetzen ist, die Bauarbeiter f?hren ihn "dumm" aus.
Ich weiss dieses System von "einer f?hrt die anderen folgen", ist vielen suspekt, viele finden es nicht sch?n. Es mutet milit?risch ja sogar totalit?r an. So ein System liefert auch sicher nicht immer die besten Ergebnisse, vielleicht hat einer der Arbeiter eine viel bessere Vorgehensweise im Kopf, als der Vorarbeiter, aber Aufgrund von Gewohnheit, "Scheiss egal"-Mentalit?t, seiner niedrigen Stellung oder was auch immer h?lt er seinen Mund und macht was der Vorabeiter gesagt hat.
Wie gesagt das System ist nicht perfekt, aber es ist schnell, es ist effizient, es ist plan-, steuer- und berechenbar und es liefert (?berhaupt) ein Ergebniss.
Anders in der Softwareentwicklung. Es gibt zwar eine Art von F?hrunghierarchie ?ber Team- Projekt- und Abteilungsleitung. Nur verpufft deren Wirkung quasi in einem einzigen gro?en Reibungsverlust. Auf Grund der hohen Integration "moderner" Gro?projekte h?ngt jeder von jedem ab und alles ist ein riesiges zusammenh?ngendes undurchschaubares Geflecht von Komponenten und Abh?ngikeiten, so das die Kompetenzen f?r eine einzelne Komponente praktisch nie gekl?rt sind.
Hinzu kommt das wie schon angedeutet jeder Entwickler (ja auch die Buzzworder) glaubt das Genie f?r sich gepachtet zu haben, gepaart mit einem Ego das gr??er als das Firmengeb?ude ist. W?rde ein Teamleiter einem Entwickler konkret sagen: "mach das so und so" (und das w?rde ein Teamleiter nie tun, weil er w?sste das es vertane Zeit ist), w?rde der Entwickler vielleicht noch verbal einwilligen, bei der Umsetzung w?rde er aber auf die Meinung seiner Vorgesetzen Sch****, weil er der festen (ja fast Religi?sen) ?berzeugung ist seine Methode, sein Prozess, sein Pattern ist das einzig wahre oder zumindest das best m?gliche.
Der Teamleiter hat kaum die M?glichkeit das zu entdecken, es sei den er ist extrem versiert und verbringt Tag und Nacht mit der Codeanalyse seiner Untergebenen. Das kann er nicht weil er ja Tag und Nacht in Meetings verbringt um sich mit anderen Teamleitern, seinen Vorgesetzten und seinen Untergebenen abzustimmen. Alles damit die Hierarchie sich die Illusion erhalten kann sie h?tte die Kontrolle.
Hinzu kommt das aus Verschiedenen Gr?nden schon die Teamleiter weit von der Entwicklungsebene entfernt sind, entweder es sind Ex-Programmierer, dann sorgt in der Regel das Dilbert-Prinzip daf?r, dass daf?r BuzzWorder, also Leute deren St?rken eher auf der rethorischen als auf der technischen Ebene zu finden sind, daf?r genommen werden. Selbst wenn es mal ein guter Entwickler eine Ebene h?her schafft, f?hrt der Codierentzug, gepaart mit stundemlangen Hirnweichkochen in endlosen Endlos- (und Sinnlos-) Meetings schnell dazu das der einst vorhandene technische Sachverstand verk?mmert.
Im extrem Fall wird ein externer, der nie eine Zeile codiert hat, f?r den Posten, f?r teuer Geld, "eingekauft".
Diese Struktur verst?rkt nat?rlich das Bestreben der Entwickler sich selbst zu f?hren und f?hrt dazu das von der Teamleiter-Ebene, also der 2. niedrigsten Stufe, deren Aufgabe es eigentlich (wie in JEDER anderen Branche) ist operative Entscheidungen im t?glichen Prozess zu treffen, nur weiche und wage META-Entscheidungen kommen.
Wenn mal was kommt wie "Wir schneiden die Komponente hier und hier" oder "Wir entwickeln erst Modul A und dann B" ist das schon viel!
Das ist andererseits verst?ndlich, wer w?rde sich schon bei einem derart Koplexen Thema wie Software so weit aus dem Fenster legen und dem Experten (dem ausf?hrende Entwickler) widersprechen. Schliesslich h?ngt auch der eigene Job an dessen Erfolg.
In der T?glichen Arbeit sind die Entwickler also faktisch auf sich alleine gestellt, und da Entwickler (zumindest der intelligente Teil) ?ber viel IQ aber wenig EQ, also viel technische aber wenig soziale Intelligenz verf?gen, gepaart mit dem Alleinherschaftsanspruch der eigenen Meinung, sind sie in der Regel Einzelk?pfer. Das heisst die Kommunikation (selbst mit den Tischnachbarn) wird minimiert und jeder arbeitet still (und leise Fluchend) an seinem kleinen Puzzelst?ck der Software, welches mehr oder weniger Zuf?llig in seinen Focus geraten ist. Dabei geht ein nicht unbedeutender Teil der Zeit daf?r drauf, Dinge, die einer nach seiner Fasson gebaut hat, so umzubauen das sie wieder dem eigenen Weltbild entsprechen, obwohl sie eigentlich funktionieren. Hat der anderen den selben Anspruch und sich noch nicht einer anderen Codestelle zugewannt, entsteht ein sch?nes zyklisches hin und her entwickeln, begleitet von Mordgedanken am Kollegen.
Ab und an kommen dann aus der Hierarchie (die wollen sich schliesslich nicht ?berfl?ssig vorkommen) so tolle Vorgaben wie "Alles Refactorn" "Performance steigern" "Testabdeckung erh?hen", die dazu f?hren das ich regelm?ssigen abst?nden wirklich ALLES ?ber den Haufen geworfen wird und jeder Quasi bei null anf?ngt.
Dabei existiert der Plan, den der Vorarbeiter im Rohbau auf dem Tisch liegen hatte nicht. Es gibt zwar wage Konzepte von Abteilungen, die von der technischen Realit?t nicht weiter entfernt sein k?nnten. Aber in Wahrheit existiert nur eine Vision der zu entwickelnden Software und zwar im kollektiv aller K?pfe der Entwickler. Diese Tr?ume divergieren nat?rlich von Person zu Person und so entsteht eine bestenfalls verschwommene Vorstellung von dem zu erreichenden Ziel.
Ohne Soll ist ein Soll-Ist-Vergleich schwer zu machen, zumal der einzelne Entwickler eh nur seine kleine Baustelle im Blick hat. Irgendwann manifestiert sich dann im Kollektiv so eine leichte Ahnung das irgendwas gewaltig aus dem Ruder l?uft. Nat?rlich nur bei den Entwicklung, diese negativen Schwingungen ?bertragen sich dann irgendwann schleichend auf die sozial kompetentere n?chst h?here Hiarchiestufe, die nun panisch versucht ihren Verdacht durch Fakten (wirre Zahlen in irgendwelchen Projektplannungssystemen) zu widerlegen, was scheitert. Dann versucht man nat?rlich das Problem m?glichst lange vor der n?chst h?heren Ebene zu verheimlichen oder zu verharmlosen, schliesslich will man den Kopf nicht hinhalten.
So kriecht das Geschw?r der Verzweiflung dann weiter nach oben und gelangt irgendwann zu den Entscheidern, die ihre variablen Geh?lter dahin schmelzen sehen und in Panik ausbrechen.
Sofort wird in blindem Aktionismus gegengesteuert (zumindest glaubt man das). Zuerst wird die Meeting-Frequenz erh?ht so das jeder der irgendwo in der Hierarchie ist mindestens 9 von 8 Stunden in Meetings verbringt (t?glich). Dann wird versucht den vorher nicht vorhanden Entwicklungsprozess, durch einen neuen "besseren" ebenfalls nicht vorhanden zu ersetzen. Schl?gt das fehl (und das tut es immer), kommt es in schlimmen F?llen dazu, das eine spezielle Meta-Stabsstelle eingerichtet wird, die sich nur um den Prozess und das gemeinsame Vorgehen bem?hen soll. So zieht man als Verantwortlicher den Kopf aus der Schlinge durch simple delegation auf "opferbare" Bauern. F?r diese "selbstmordkommando"-Abteilung "kauft" man gerne Externe ein, die es gewohnt sind sich f?r das "Probleme aussitzen" bezahlen zu lassen und alle 3 Monate den Arbeitgeber zu wechseln. Das sind aber fatalerweise dann immer die Leute mit den funzigsten und unrealistischten Vorstellungen von Entwicklung. Diese Versuchen dann den egomanen Entwicklern ihre Vorgehensweise zu indoktrinieren, was nat?rlich Trotzreaktionen hervorruft und die Maschine v?llig zum erlahmen bringt.
Warum ist das so?
Warum gelingt es uns selbst unter Kenntniss dieses Teufelskreises (und ich glaube die Erkenntniss ist breiter gestreut als man denkt) nicht ihn zu durchbrechen?
Wie sagte es ein Kollege mal so sch?n, die einen laufen halt gerne links um den Baum, die anderen rechts, beide Wege f?hren zum Ziel. Er l?uft links, ich rechts und ich werde den Teufel tun ihm einmal links um den Baum zu folgen, weil ich weiss das es falsch w?re, auch wenn es zum Ziel f?hrt.
Manchmal (es wird leider immer seltener) programmier (oder spece wenigstens) noch privat, meistens mit Lee. Also ein 2-Mann-Team und obwohl wir gut befreundet sind und fast identische politische und sontige Weltanschauungen haben, bekommen wir uns dabei regelm?ssig so ?ber Implementierungsdetails in die Haare, dass ich mir w?nsche, ich k?nnte mir ein Messer schnappen und es ihm zwischen die Rippen rammen.
Das Problem ist das es den einen objektiv perfekten Weg nicht gibt. Jeder geht gerne den Weg den er kennt, auf dem er gut ist, den er f?r den besten h?lt und jeder wird diesem Weg folgen bis in den Tod.
Und so wird die Entwicklung von Software (wie jedes komplexe Gro?projekt mit zu vielen Egos) scheitern, gut das die Welt nicht mehr ohne Software kann.
M?ge der Gott, an den ich nicht glaube mich irgendwann aus diesem Elend erl?sen.
30.9.05 09:02


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